Eine Reise ins Ryukyu-Königreich, die den Schöpfungsmythos und die Geschichte nachverfolgt

PHOTO:Okinawa Commemorative National Government Park (Shurijo Castle Park)

Okinawa –das Wunderland, das die Menschen mit seltsamer Kraft anzieht.Früher hat sich hier die Monarchie „Ryukyu“ gebildet und über 450 Jahre lang prosperiert.
Auf den Inseln werden zahlreiche Mythen weitererzählt und die heiligen Orte, die die Schauplätze dieser Mythen bilden, werden auch heute sorgfältig gepflegt.
Sich in die deutlich sichtbare Kulturgeschichte der Zeit des Königreichs zu stürzen, markiert den Beginn eines grandiosen Reiseberichts vollerNostalgie.

ROUTE

Eine Reise in die Geschichte, Besuchdes Weltkulturerbes und der heiligen OrteOkinawas

Mit Fokus auf die Zeit des Ryukyu-Königreichs, die sich über 450 Jahre von 1429 bis 1879 erstreckt, nähert sich diese Modellroute der Geschichte Okinawas an.Von den neun Weltkulturerben, die im Dezember 2000 registriert wurden, besuchen wir in Naha die Burg Shuri, das Sonohyan-Utaki-Steintor, Tamaudun und die Shikina-Gärten, sowie in der Südregion Sefa-Utaki.
Sie alle gehören zumRyukyu eigenen Kulturerbe, das vom 14.
ahrhundert, als Ryukyu begann, geeint zu agieren, bis zum Ende des 18. Jahrhundert, als die Monarchie gegründet wurde, entstand. Sie geben Zeugnis von der Entstehung sowie vom Aufstieg und Fall des Ryukyu-Königreichs.
Am zweiten Tag besuchen wir die „Götterinsel“ genannte Insel Kudakajima, am dritten Tag „Okinawa World“ sowie das „Gangala-Tal“ und am vierten Tag die Karate-Halle und können so vom Gründungsmythos Ryukyus aus einen Blick auf die spirituelle Seite werfen sowie mit der geistigen Kultur,diein einemeigenständigen Staatentwickelt worden ist,in Berührung kommen.

DAY1

Das scharlachrote Welterbe, das ins ferne Ryukyu-Königreich lockt

PHOTO:Okinawa Commemorative National Government Park (Shurijo Castle Park)

Mit seiner majestätischen Form vermittelt die Burg Shuri die Pracht des Ryukyu-Königreichs.
Wenn man an diesem Ort steht, der von der herrlichen Königskultur gefärbt ist, kreuzen sich plötzlich lang vergangene Zeiten und Räume und man hat den Eindruck, sich in der Zeit verirrt zu haben.
Gäste aus fremden Ländern werden unterhalten mit höfischen Gerichten, Awamori und bezauberndem Ryukyu-Tanz.
Beschließen wir,die Geschichte der Menschen jener Zeit nachverfolgenddas ferne Ryukyu-Königreich zu bereisen.

DAY2

Auf den Spuren der Legende vomAnfangRyukyus hin zur heiligen Götterinsel

Als Nächstes besuchen wir die allerheiligste Stätte des Ryukyu Königreiches „Sefu-Utaki“und die Götterinsel „Kudakajima“, die in Verbindung mit der Legende vom AnfangRyukyus stehen.
Laut dieser Legende war dieser Ort vor langer Zeit noch keine Insel und es gab hier nichts außer dem Meer und öden Felsen.
Eines Tages stieg die Gottheit Amamikyo aus der Niraikanai-Welt herab und erschuf Inseln und Utaki.Diesenheiligen Orten, die seit uralten Zeiten als Sitz der Götter verehrt und von den Menschen angebetet wurden, wohnt eine unsichtbare, mysteriöse Kraft inne.

DAY3

EineZeitreisevon der Zeit des Königreichs in die Vorzeit

Nachdem wir im Themapark „Okinawa World“ im Südteil der Hauptinsel das Leben in der Burgstadt zur Zeit des Ryukyu-Königreichs erlebt haben, gehen wir in ein geheimnisvolles Tal, das uns mit der Weltder Vorzeit verbindet.
Dieses Tal, das entstanden sein soll, als vor einigen HunderttausendenJahrendas Dach einer Tropfsteinhöhle einstürzteund das Licht in die bis dahin dunkel gewesene Höhle schien, ist ein fantastischer Raum, der durchdiewahnsinnig lange Zeitund die Natur geschaffen wurde.
Hier und da finden sich im Wald, wo Naturgeisterzu wohnenscheinen, die Spuren der Menschen, die seit der Vorzeit mit diesem Ort verbunden waren, wie Nachrichten, die das Leben mit der heutigen Zeit verbinden.

DAY4

Mithilfe des wahren Wesens des Okinawa-Karate den Geist des „Höflichen Landes“ (Shurei no kuni) erkennen (*)

Den Frieden liebend und Wert auf Höflichkeit legend, hat das Ryukyu-Königreich den Handel und den Austausch mit Nachbarländern wie China,Japan und anderen in Südostasien vertieft.
Aus diesem Geist ist eine Kampfkunst entstanden, die sich in einer einzigartigen Geschichte und einem einzigartigen Klima entwickelt hat: Das „Kampfkunst des Friedens“ genannte Karate aus Okinawa.
Natürlich wärmt das milde Klima die Herzen der Reisenden, aber wohl auch der Geist des „Höflichen Landes“, der sorgfältig aus der Vergangenheit weitervererbt wurde.
Angelockt vom Klang eines Sanshin, den man von irgendwohervernimmt, wollen wir die Fortsetzung des Reiseberichts noch ein bisschen genießen.

(※) „Höfliches Land“ ist in die Spruchtafeln am zweiten Tor, am Shurei-Tor der Burg Shuri eingeschnitzt. Hier zeigt sichdas Herz Ryukyus, das Wert auf Höflichkeit legt.

Zusammenfassung

Eine Reise von vier Tagen und drei Übernachtungen, die den Gründungsmythos und die grandiose Geschichte Ryukyus nachverfolgt hat. Überall auf den Inseln liegen die Orte, die im Zusammenhang mit den überlieferten Mythen stehen, oder historische Stätten, die zum Schauplatz der Geschichte wurden, verstreut und bieten viel zu sehen. Die schöne, ursprüngliche Landschaft, die deutlich ein Bild der alten Zeit wiedergibt, erzählt sanft in ewigen Zeiten entstandene Geschichten und lehrt uns die geistige Kultur, die von den Insulanern sorgfältig gepflegt wurde.

Umgeben von subtropischer Natur der Mystik des Lebens begegnen

In Kontakt mitden Insulanern und der Kultur das “wahre Gesicht Okinawas” kennenlernen (true face of Okinawa)